Beratungsförderung in Anspruch nehmen mit uns als gelisteter Berater

Tillmanns Praxismanagement – Katja Weiss und Thomas Sachse GbR

Hier erfahren Sie mehr über die mögliche Beratungsförderung bei der BAFA durch Sie als Praxis.

Wer ist die BafA?


Die Abkürzung BafA steht für Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Dieses Bundesamt betreut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Förderung von Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen und der Freien Berufe.

Dieses Amt ist unter anderem dafür verantwortlich, dass Fördergelder an Antragsteller, die bestimmte Kriterien erfüllen, ausgegeben werden. Unter anderen gibt es den Europäische Sozial-Fonds (ESF). Der Europäische Sozial-Fonds (ESF) fördert unter anderem auch Beratungsleistungen für Arztpraxen, also beispielsweise für Zahnärzte und Fachärzte, aber auch für Heilpraktiker und Tierärzte.

Mit dieser Beratungsförderung können beispielsweise Arztpraxen, einen Zuschuss zu den Kosten erhalten, die ihnen durch die Inanspruchnahme einer Beratung durch einen anerkannten BafA-Berater entstehen. Gefördert wird das Honorar dieses externen Beraters sowie dessen Reisekosten und Auslagen.

Fördermittel für die Beratung bei der zahnärztliche Abrechnung, dem Praxismanagement, QM oder dem Datenschutz


Es gibt zahlreiche Beratungsleistungen, die förderungsfähig sind. Beispielsweise werden Beratungsleistungen im Bereich der zahnärztliche Abrechnung, des Praxismanagements, des Qualitätsmanagements oder auch des Datenschutzes gefördert.

Als gelisteter Berater des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) berät Tillmanns Praxismanagement Sie gerne zur Beratungsförderung und den sich hieraus ergebener Möglichkeiten für Sie und Ihre Praxis.

Antrag auf Beratungsförderung


Der Antrag auf Beratungsförderung im Bereich der zahnärztliche Abrechnung, des Praxismanagements, des Qualitätsmanagements oder auch des Datenschutzes Kann schnell und einfach online über das Internet gestellt werden.

Um die Beratungsförderung in Anspruch zu nehmen, muss die Beratung durch einen qualifizierten Berater erfolgen, so wie wir, Tillmanns Praxismanagement es als anerkannter erkannte BafA-Berater sind.

Wichtig bei der Antragstellung ist jedoch, dass der Antrag auf Förderung der Beratungsleistung vor Beginn der Beratung eingereicht wird. Als Beginn der Beratung wird  bereits der Abschluss des Vertrags angesehen.

Gerne können Sie uns ansprechen, damit wir Sie bei der Beantragung der Beratungsförderung unterstützen.

Voraussetzungen für eine Beratungsförderung


Folgende Gruppen sind zur Beantragung der Beratungsforderung berechtigt:

  • Jungpraxen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt agieren,
  • Bestandspraxen, die mehr als zwei Jahre am Markt agieren oder
  • Bestandspraxen die sich in schwieriger wirtschaftlicher Situation befinden.

Voraussetzung für die Antragstellung ist darüber hinaus, dass die Praxis seinen Sitz in Deutschland hat. Des weiteren  muss die Praxis der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen entsprechen. Handelt es sich um eine  Bestandspraxis in schwieriger wirtschaftlicher Situation, müssen zudem die „Voraussetzungen der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung“ erfüllt werden.

Bestimmte  Bereiche sind von der Förderung ausgeschlossen. Das sind zum Beispiel:

  • Unternehmen und Angehörige freier Berufe, die in den Bereichen Unternehmens-, Wirtschafts- oder Steuerberatung, Rechtswesen oder Insolvenzverwaltung oder in ähnlicher Weise beraten oder schulen,
  • Unternehmen, die sich im Insolvenzverfahren befinden oder die Voraussetzungen zur Eröffnung erfüllen,
  • Unternehmen, die in einem Beteiligungsverhältnis zu Religionsgemeinschaften, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder zu deren Eigenbetriebe stehen,
  • Gemeinnützige Unternehmen und gemeinnützige Vereine sowie Stiftungen,
  • Unternehmen, die Beratungen von Unternehmen, z.B. Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung, der Fischerei und Aquakultur oder zu Inhalten, die gemäß Artikel 1 Absatz der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 ausgeschlossen sind, haben ebenfalls keine Antragsberechtigung.

Nicht gefördert werden Beratungen, die

  • ganz oder teilweise mit anderen öffentlichen Zuschüssen einschließlich Mitteln der Strukturfonds und des ESF finanziert werden,
  • Vermittlungstätigkeiten beinhalten und/oder deren Zweck auf den Erwerb von bestimmten Waren oder Dienstleistungen gerichtet ist, die von den Beraterinnen oder Beratern selbst vertrieben werden,
  • überwiegend Rechts- und Versicherungsfragen sowie steuerberatende Tätigkeiten, wie z. B.die Ausarbeitung von Verträgen, die Aufstellung von Jahresabschlüssen oder Buchführungsarbeiten zum Inhalt haben,
  • überwiegend gutachterliche Stellungnahmen zum Inhalt haben,
  • den Verkauf/Vertrieb von Gütern oder Dienstleistungen, insbesondere individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) sowie sonstige Umsatz steigernde Maßnahmen einschließlich des entsprechenden Marketings von Ärztinnen oder Ärzten, Zahnärztinnen oder Zahnärzten, Psychotherapeutinnen oder Psychotherapeuten, Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Inhalt haben,
  • ethisch-moralisch nicht vertretbare oder gegen Recht und Ordnung verstoßende Inhalte zum Gegenstand haben.

Art und Höhe der Beratungsförderung


Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses zu den Beratungskosten. Die Höhe des Zuschusses wird von den maximal förderfähigen Beratungskosten sowie dem Sitz der Praxis bestimmt.

Der Fördersatz beträgt:

  • 80% in den neuen Bundesländern (ohne Berlin und ohne Region Leipzig)
  • 60% in der Region Lüneburg
  • 50% in den sonstigen Regionen
  • 90% für Bestandspraxen in wirtschaftlich schwieriger Situation
UnternehmensartBemessungsgrundlageRegionFördersatzmax. Zuschuss
Jungpraxen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt agieren4.000 EURneue Bundesländer80 %3.200 EUR
Region Lüneburg60 %2.400 EUR
alle anderen Standorte50 %2.000 EUR
Bestandspraxen, die mehr als zwei Jahre am Markt agieren oder3.000 EURneue Bundesländer80 %2.400 EUR
Region Lüneburg60 %1.800 EUR
alle anderen Standorte50 %1.500 EUR
Bestandspraxen die sich in schwieriger wirtschaftlicher Situation befinden.3.000 EURalle Standorte90 %2.700 EUR

Wie läuft der Antragsprozess ab?


Die Bearbeitung des Antrags kann sich über ein bis zwei Wochen erstrecken. Gerne begleiten wir, Tillmanns Praxismanagement Sie während dieser Phase. Ein Rechtsanspruch auf die Förderung gegenüber uns besteht nicht.

Jungpraxen sowie Bestandspraxen in wirtschaftlich schwieriger Situation müssen zunächst ein Beratungsgespräch mit einem Regionalpartner des BafA führen. Den Bestandspraxen steht es frei, ein solches Gespräch zu führen.

Je nach Ausgangssituation wird dann der Antrag auf Beratungsförderung gestellt. Es ist unbedingt der vorgegebene Ablauf der Antragstellung einzuhalten, ansonsten laufen Sie Gefahr, dass Sie keine Fördermittel erhalten.

Wie und ob Sie für unsere Tätigkeiten als Betriebswirtin, ZMV, Datenschutzbeauftragte(r), Qualitätsmanagement- Fachkraft oder Datenschutzauditor Fördermittel beantragen können, erörtern wir Ihnen gerne.

Erfahren Sie mehr über unsere Leistungen.

Ob Abrechnung zahnärztlicher Leistungen, Hilfestellung bei der Umsetzung von Qualitätsstandards oder aber Beratung und Betreuung im Datenschutz. Hier erfahren Sie Einzelheiten zu unserem Angebot.